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Palm Springs

 

In der Wüste gefriert das Bier.

Wir sind im Paradies angelangt. Unser Bad ist hier genauso groß wie das Hotelzimmer in New York, ganz ähnlich, nur mit Marmor gekachelt und einer Riesendusche.

Das Zimmer ist ca. 60 qm groß und wohltemperiert auf 24 Grad. Der Blick in den Park, auf die Palmen, die Poollandschaft ist gigantisch, allerdings schlappe 48Grad heiß. Wer in dieser Hitze auch noch über den Golfplatz geht, wir verstehen dies nicht. Ansonsten läuft hier der kalifornisch, amerikanische Ferientraum ab. Sonne, Luxushotel, Shoppingcenter, Golf und Pools. Abends Lifemusik in der Hotelbar. Ausflippende Mädels, die im Pulk kreischend für ein Wochenende eingemietet sind, weil eine von ihnen bald heiratet, Frauen mittleren Alters ohne Männer, die sich an die Musiker schmeißen wie nix Gutes und mengenweise Familien (latino-amerikanischer Abstammung mit vielen Kindern), denen die Hitze, scheint´s nichts ausmacht und die den ganzen Tag draussen am Pool verbringen. Martina meinte gestern Abend, die Wärme sei doch schön und nach zehn Minuten war das Thema dann durch. Heute morgen haben wir eine Starbucks-Karte gekauft und nun können wir hemmungslos im Internet sein, in einem der 8000 Starbucks in ganz USA. Martina findet es übrigens immer noch sehr schön, morgens und abends draussen zu sein, so ab 35 Grad (die, meiner Meinung nach, hier aber nur im Winter zu erreichen sind).

Wir müssen hier jetzt erstmal runterkommen vom Immer-mehr-sehen-wollen in New York und den stundenlangen Spaziergängen durch immer neue Viertel mit immer neuen Eindrücken.

Gestern war wieder mal ein Reise-Tag, der Flug aus New York bis Los Angeles dauerte 6 Stunden, dann zur Mietwagenstation und dann auf die Strasse in den Stau. Wir haben fast 4 Stunden gebraucht für die 250km bis hierher nach Palm Springs. Los Angeles zieht sich. Da helfen auch die achtspurigen Autobahnen nichts, wenn alles voll ist. Ach,ja: die Autos sind hier in Kalifornien alle ein bißchen größer. Wenn einem ein Audi Q5 oder ein Porsche Cayenne vorkommt wie ein Golf, wißt ihr, was gemeint ist. Unsere Mietschleuder ist auch so ein großes Ding, Chrysler Pacific. Wir haben den genommen, weil er so lang ist und wir vielleicht ja nochmal Camping machen und da ist es wohl besser im Auto zu schlafen, als vom Bären gefressen zu werden. An draußen sein ist in dieser Klimazone noch nicht einmal zu denken. Die ganze Gegend hier wäre unbelebbar ohne die enorme Energieleistung der Klimaanlagen überall. Ach ja, die Häuser sind auch nicht gedämmt oder so. Solaranlagen haben wir kaum gesehen, dabei könnte hier alles auf solar laufen. Sonne,davon gibt’s genug.


13.7.09 19:11

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