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hi Guys,

 wir haben unsere Seite verlegt.

Texte und Bilder findet ihr jetzt auf

http://dietanten.spaces.live.com/

Schaut doch mal rein.

 

Liebe Grüße aus Monterey

von

Martina und Renate 

1 Kommentar 25.7.09 18:42, kommentieren

You guys

 

You guys

Es gibt in unserem Luxus Domicil auch ein Fitnessstudio und wir stehen morgens früh auf, um durch die abgekühlte Hitze durch den Hotelgarten, also bei 35 Grad, zum Strech out um 8.30 Uhr zu wackeln. Hier gibt es dann genausoviele Youguys wie überall. Hier ist nämlich jeder ein Youguy.

Wir erwarteten eine ätherische Yogalehrerin zu unserem Kurs, es kam ein ca. 60 jähriger Sportlehrer mit einem Akzent, der irgendwo tief, tief im Rachen (?) gebildet wurde und dessen gegurgelte Anweisungen uns nun durch die Stunde begleiteten. Eher ein Drill-Instruktor, aber nett. Immer nur positive Verstärkung, nie Kritik:“doin it good, you guys“.

Es gibt aber auch Youguys in der Bar am Abend, oder draussen (drinnen) beim Shopping.

Unser Städtchen Indian Wells hat die höchste Einkommensquote der ganzen USA, da seht ihr mal, wie gut die Youguys sind – zu denen wir ja jetzt auch gehören.

1 Kommentar 13.7.09 19:14, kommentieren

Palm Springs

 

In der Wüste gefriert das Bier.

Wir sind im Paradies angelangt. Unser Bad ist hier genauso groß wie das Hotelzimmer in New York, ganz ähnlich, nur mit Marmor gekachelt und einer Riesendusche.

Das Zimmer ist ca. 60 qm groß und wohltemperiert auf 24 Grad. Der Blick in den Park, auf die Palmen, die Poollandschaft ist gigantisch, allerdings schlappe 48Grad heiß. Wer in dieser Hitze auch noch über den Golfplatz geht, wir verstehen dies nicht. Ansonsten läuft hier der kalifornisch, amerikanische Ferientraum ab. Sonne, Luxushotel, Shoppingcenter, Golf und Pools. Abends Lifemusik in der Hotelbar. Ausflippende Mädels, die im Pulk kreischend für ein Wochenende eingemietet sind, weil eine von ihnen bald heiratet, Frauen mittleren Alters ohne Männer, die sich an die Musiker schmeißen wie nix Gutes und mengenweise Familien (latino-amerikanischer Abstammung mit vielen Kindern), denen die Hitze, scheint´s nichts ausmacht und die den ganzen Tag draussen am Pool verbringen. Martina meinte gestern Abend, die Wärme sei doch schön und nach zehn Minuten war das Thema dann durch. Heute morgen haben wir eine Starbucks-Karte gekauft und nun können wir hemmungslos im Internet sein, in einem der 8000 Starbucks in ganz USA. Martina findet es übrigens immer noch sehr schön, morgens und abends draussen zu sein, so ab 35 Grad (die, meiner Meinung nach, hier aber nur im Winter zu erreichen sind).

Wir müssen hier jetzt erstmal runterkommen vom Immer-mehr-sehen-wollen in New York und den stundenlangen Spaziergängen durch immer neue Viertel mit immer neuen Eindrücken.

Gestern war wieder mal ein Reise-Tag, der Flug aus New York bis Los Angeles dauerte 6 Stunden, dann zur Mietwagenstation und dann auf die Strasse in den Stau. Wir haben fast 4 Stunden gebraucht für die 250km bis hierher nach Palm Springs. Los Angeles zieht sich. Da helfen auch die achtspurigen Autobahnen nichts, wenn alles voll ist. Ach,ja: die Autos sind hier in Kalifornien alle ein bißchen größer. Wenn einem ein Audi Q5 oder ein Porsche Cayenne vorkommt wie ein Golf, wißt ihr, was gemeint ist. Unsere Mietschleuder ist auch so ein großes Ding, Chrysler Pacific. Wir haben den genommen, weil er so lang ist und wir vielleicht ja nochmal Camping machen und da ist es wohl besser im Auto zu schlafen, als vom Bären gefressen zu werden. An draußen sein ist in dieser Klimazone noch nicht einmal zu denken. Die ganze Gegend hier wäre unbelebbar ohne die enorme Energieleistung der Klimaanlagen überall. Ach ja, die Häuser sind auch nicht gedämmt oder so. Solaranlagen haben wir kaum gesehen, dabei könnte hier alles auf solar laufen. Sonne,davon gibt’s genug.


1 Kommentar 13.7.09 19:11, kommentieren

Zabar´s und Fairway

Die Upper West Side, unsere Neighbourhood hat vor allem kulinarisch was zu bieten. Hier gibt’s kein Mc Donalds und Co, sondern Zabars und Fairways. Zwei Delikatessenläden, in denen es alles gibt: frisch gebackenen Strudel, Blintzes, Latkes und Bagel; Ciabatta und German Bread

500 verschiedene Olivenöle, alle Käse dieser Welt, Parmaschinken und warme Speisen zum mitnehmen. Auch ordinäre Brathähnchen. An offenem Feuer gegrillt mit Honigsenfmarinade, Knoblauch-Rosmarin, Lemongrass-Ingwer, TikkaMassala, ...

Die New Yorker aus der Upper East Side, von der anderen Seite des Central Parks, fahren mit dem Taxi zum Einkaufen und auch wieder nach Hause. Und auch die Feuerwehr hält mit blinkenden Lichtern vor dem Deli und deckt sich erst mal ein. Eine solche Vielfalt und Frische an Essen habe ich noch nie gesehen, als ob man alle kleinen italienischen und französischen Lädchen in einen gepackt hat. Voll sind die Regale, eng die Wege dazwischen und ein ungeheurer Duft, der einen umhaut und verführt, immer mehr zu kaufen.

Im Fairway gibt es oben ein Restaurant, hier kann man wieder mal sehen, wie alles, was es gibt, frisch gemacht wird ( für den Cesar´s Salad wird ein Wagenrad von Parmesan abgehobelt und ofenfrisches Brot in Butter geröstet). Das Steak, das im New York Style abgehangen ist, schmeckt köstlich. Wir sind im Paradies. Auf der Amsterdam Av oder auch der Madison reiht sich ein Restaurant an das nächste. Gerne sitzt man draussen auf dem Bürgersteig. Das Tosen des Verkehrs nehmen auch wir bald nur als ein sanftes Rauschen war und wenn köstliche Seafood(the FattyCrab) aufgetragen wird, fühlt es sich an wie am Meer.

Hier kochen alle ihren Stil, d.h. beim Inder haben wir Gewürze geschmeckt und Zubereitungsarten gesehen, die es sonst wohl nur in Indien gibt. Die New Yorker schätzen die Verschiedenheit und so angepasst der Geschmack in USA wohl sonst ist, hier gibt es das bei den vielen zugewanderten Küchen nicht.

1 Kommentar 13.7.09 18:53, kommentieren

Erster Tag in New York

Heute morgen um sieben geweckt, eine Ramme in der Baustelle gegenüber, Feuerwehr, Polzeisirenen,  Busse, Taxis, normaler Verkehr, der pure Wahnsinn!

Frühstück um die Ecke bei Cosi: Bagel mit Omlette, Mozarella und Tomate - lecker! Und dazu noch kostenlos WIFI. Da gehe wir bestimmt noch öfter hin.

So gestärkt dann mit der Subway zum Columbus Circle. Das erste Wow, so hohe Häuser!

Da war die Grenze erreicht. In Upper West, wo wir wohnen, sind die Häuser auch hoch, aber hier,...

Alle Touries sind dadurch zu identifizieren, dass sie ihre Köpfe nach oben heben und den Himmel suchen. Dann kann man sie auch anquatschen, ob sie ein Fahrrad leihen, Tickets kaufen oder Rabatte haben wollen.

Wobei von fahrradfahren absolut nicht zu empfehlen ist. Denn der New Yorker Autofahrer ist zumeist Taxidriver und beachtet Ampeln, gelbe durchgezogene Linien und alles andere auf dem Boden oder als Schilder aufgestellt nicht.

Und natürlich auch keine Radfahrer. Eine weitere Gefährdung des Velocipisten, der Velocipistin sind die Fußgänger, die keine Ampeln beachten und bei Rot einfach losstürzen.

 

1 Kommentar 2.7.09 21:08, kommentieren